Stanly und Oliv …

sind die beiden neuen ITH-Plüschbären von Angelina´s Creativecke. Als Stofftier, als kleines Kissen – die Verwendung ist vielseitig. Bei uns wurden sie einfach mit Füllwatte und ein bisschen Lavendel gefüllt.

StanlyOlive01Meine Tochter war natürlich gleich begeistert und wollte je ein Pärchen in pink (ein furchtbar fusseliges Kunstpelz-Dings…) und in weiß (Fleece).

StanlyOlive02Das Probesticken war eine nette Abwechslung und der Zoo meiner Tochter ist mal wieder gewachsen … sie hat noch weitere bestellt – na schauen wir mal … ;-).

12208266_1007290639333137_3506914670515701380_nIhr bekommt die Stickdatei mit ausführlicher Anleitung in Angelina´s Shop. Mehr Designbeispiele – wie immer – auf ihrem Blog.

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diesen Beitrag verlinke ich bei Create in Austria.

der erste Wintermantel – LOVA

lova03Hier kommt ein ganz besonderes Herzensprojekt von mir – der erste Wintermantel für meine Tochter! Seit 3 oder 4 Jahren habe ich mir das vorgenommen, nie bisher verwirklicht. Ich denke, gut Ding braucht Weile, vermutlich hätte ich so ein aufwendiges Projekt vor 3 oder 4 Jahren noch nicht in dieser Form umsetzen können.

lova02Auch dieses Mal lange geplant, lange getüftelt, sorgfältig zugeschnitten, gestickt und dann wollte ich es im Zuge eines Nähevents umsetzen. 7 Stunden Nähen, muss doch zu schaffen sein. Well – wieviele Stunden ich danach noch investiert habe, bis der Mantel fertig war, möchte ich lieber nicht zählen…

lova04Das Ergebnis kann sich aber – wie ich meine – sehen lassen, ich bin sehr, sehr zufrieden. Und  natürlich auch meine Tochter. Ihre Erwartungshaltung war sehr hoch, hat sie sich doch Farbe und Stickdatei selbst ausgesucht.

_DSC5008Zu den Fakten: Aussenhülle zweilager Softshell, Zwischenlage Thinsulate, Innenleben Microzottel am Körper, Kapuze und Ärmel Stepper. Bestickt mit Schneekitz von Nikkio und Reflektorfolie eingearbeitet. Komplett wie in der Anleitung gearbeitet, einzige Änderung: innenliegende Bündchen.

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verlinkt bei Create in Austria, Meitlisache

kulinarisches Florenz …

Ich war mit meinem Mann für 5 Tage in Florenz, ohne meine Tochter – die das übrigens nicht so lustig fand … Auf die Ansage: „Na, da freust du dich sicher, dass du bei der Oma bleiben darfst?“ – kam immer prompt ein trotziges: „Nein – ich darf nicht, ich MUSS!!!“. 😀

11148220_945663298812897_3191795584991477849_nAber – Kind hat es überlebt – und war dann eh nicht sooo schlecht bei der Oma ;-), aber die Wiedersehensfreude war schon sehr groß! Auch bei den Eltern ;-)!

Florenz ist eine großartige Stadt. Auf die typischen Sehenswürdigkeiten möchte ich nicht weiter eingehen, die sind absolut sehenswert, findet man aber in jedem Reiseführer!Ich möchte meine kulinarischen Eindrücke ein wenig mit Euch teilen!

Ich war ein wenig überrascht, wie fleischlastig die typische Florentinische Küche doch ist. Das sind wir gar nicht gewöhnt, Fleisch kommt bei uns eigentlich höchstens 1 bis 2 mal pro Woche auf den Tisch, wir sind eher die Fischesser.

Also – ohne Tischreservierung geht in den guten Lokalen einmal gar nichts! Die Lokale machen erst um 19.30 Uhr auf – und da gehen ausschliesslich die Touristen essen. Der Florentiner geht erst gegen 21.00 Uhr ins Lokal – wenn die Touristen weg sind 😀

Wir haben in einem der Reiseführer über das Lokal „Il Latini“ gelesen, war total interessant beschrieben. An einem der ersten Abenden sind vorbeigegangen, das Lokal bumm voll – und vor der Türe Trauben an Menschen, die auf Einlass gewartet haben … Oha – ist das Lokal wirklich so gut, oder haben die alle denselben Reiseführer gelesen?

12119137_945664018812825_7789565475193519446_nWir beschlossen es mutig auszuprobieren und haben für den nächsten Abend einen Tisch reserviert. Was soll ich sagen – es war in jeder Hinsicht EIN ERLEBNIS!

Wir kommen 10 Minuten vor der vereinbarten Zeit zum Lokal – und es stehen ca. 120 Menschen vor dem Lokal. Boah! Wir mutig – weil wir haben ja reserviert – vorbei an allen Wartenden nach vorne. Kein Aufheulen der Menschen. Im Inneren wurde gerade von Padre das Personal (alle in einheitlichen lila Poloshirts) eingeschworen. Pünktlich um 19.30 Uhr wird das Lokal aufgesperrt und einer der Mitarbeiter tritt vor das Lokal. Er spricht in italienisch und englisch zur wartenden Menge sinngemäß folgendes: Es stehen vor der Türe Menschen mit Reservierung aber auch welche ohne. Er bittet alle nach der Reihe einzutreten, jedoch ohne von hinten zu drängeln. Jeder wird eingelassen, das Lokal ist groß genug, es gäbe für JEDEN einen Platz. Wir sind erstaunt – und der Einlaß funktioniert reibungslos (es wäre im übrigen vermutlich egal gewesen, ob Reservierung ja oder nein – niemand hat den Namen überprüft!).

Ich hatte schon ein bisserl Bauchweh, was uns da so erwarten würde, wie lange wir auf das Essen warten müssen, wie es schmeckt etc.

Im Inneren wurde uns ein kleiner Tisch für 2 zugewiesen, es stand bereits Wein und Brot am Tisch. Von der Decke hingen – wie im Reiseführer beschrieben, zahlreiche ganze Parmaschinken!

12140605_945666078812619_4965963892498072961_nDie Speisekarte klein und überschaubar, das Personal super freundlich und flink! Die haben das echt im Griff. 5 Minuten nach der Bestellung stand schon die Vorspeise auf dem Tisch – wir entschieden uns für eine typisch florentinische Vorspeisen Variation, die auch „Crostini Toscani“ beinhaltet. Geröstete Brotscheiben mit einer Paste aus Hühnerleber, die in Marsala gekocht wird – sehr lecker!

12144669_945666065479287_326291674398248499_nDazu gab es Prosciutto, Melone, Salami, Parmesan … und das typisch Florentinische Weißbrot ohne Salz (ein bisserl gewöhnungsbedürftig). Sehr schlicht, aber sehr lecker!

12079725_945661615479732_2250353799607651912_nAls Hauptspeise hat sich mein Mann für „Agnello“ entschieden, wir hatten bei der Bestellung vermutet, dass es Lamm ist – war es dann auch – mit so einer Menge hat er aber nicht gerechnet.

11217520_945661538813073_5960704553883038531_nEs gibt zu den Fleischgerichten keine Beilagen, die müssen extra bestellt werden und sind ebenso ganz schlicht gehalten (Kartoffel, Spinatblätter, etc.)

Ich habe mich für Penne mit einer klassichen Sauce und viel Parmesan entschieden, begleitet von der für mich „überlebenswichtigen“ Frage: senza ouvo?

12119078_945661575479736_5812374930755904054_nAls Dessert hat sich mein Mann für eine Variation von Cantuccini mit süssem Wein entschieden – leider mit Ei, war aber angeblich köstlich und viel weicher, als das Zeug, was man bei uns zu kaufen bekommt. Ich habe dann einen Limoncello konsumiert, war auch lecker :-)!

Das Lokal war ein echtes Erlebnis, das Essen köstlich und Preis-Leistungsverzeichnis absolut gerechtfertigt! Kann ich nur weiter empfehlen! Lasst euch von den Menschentrauben nicht abschrecken!

Lust auf weitere Lokalempfehlungen? Ich hätte noch 2 weitere …

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Noelita und Hafenkitz

Ich hatte irgendwann mal winzige Resterln vom rosa Hafenkitz-Jersey bekommen. Meine Tochter findet den toll – Noelita hat sich aufgrund der kleinen Teile am oberen Vorderteil angeboten.

Das Shirt war jenes der 4 Teile, die ich für das Projekt „wir covern nun mal eben alles …“ zugeschnitten hatte. Aufgrund von diversen Probenähstücken, lag es stiefmütterlich halbfertig im Nähzimmer.

Zurück aus Florenz, habe ich zunächst das Chaos beseitigt, da tauchte das gute Stück wieder auf. Also schnell mal eben fertig machen – räusper – wie ging das nochmals mit pinken Covernähten? Ahja – garnicht! 😦

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Also Not zur Tugend gemacht und unten und an den Ärmel Bündchenstreifen dran. Probegetragen, fotografiert, angelassen, angesaugt – ab in die Wäsche …

Ich geh dann mal wieder in mein Nähzimmer ein neues Schnittmuster testen, aber sicherheitshalber ohne Covernähte, sonst wird das wieder ein Endlosprojekt …

Schönen Abend!

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love is in the air (2) …

Für Angelina sticke ich immer wieder kleine ITH Dateien zur Probe. Als sie mich dieses Mal gefragt hatte, war mein Zeitplan schon sehr knapp. Aber natürlich versucht man es möglich zu machen.

Ich hatte natürlich nicht ganz uneigennützig im Hinterkopf, dass ich dieses Wochenende sowieso eine Kleinigkeit zum Verschenken brauche.

Hier sind sie also, die ITH Herzen „love is in the air“, raztfatz gestickt, mit mehreren Motiven. Ich habe natürlich ein eigenes Motiv gewählt, Insider wissen, was es bedeutet und wann ich die beiden Herzen verschenke 😉

_DSC4255Die Datei ist bei Angelina zu bekommen, weitere Designbeispiele findet ihr bei Angelina am Blog.

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Kayalou von Cinderella Zwergenmode

Mir gefällt unheimlich gut das Shirt „Bronte“. Aber ich habe keine Ahnung, ob mir so etwas steht und nur für einen Versuch wollte ich nicht schon wieder ein e-book kaufen! Gebe ich offen zu.

Ich habe schon einmal versucht einen Schnitt ein wenig ala Bronte abzuwandeln (das grüne Shirt von meinem Beitrag „This ist not okay“). Das Ergebnis wurde aber leider ganz anders, als ich mir das vorgestellt hatte.

PicMonkey Collage KayalouIch hatte das Schnittmuster Kayalou von Cinderella Zwergenmode daheim, da ging die Adaptierung schon einfacher und das Ergebnis ist im Ausschnittbereicht durchaus zufriedenstellend. Leider ist das Shirt insgesamt ein wenig zu groß, daher wird es vermutlich nicht zu meinen Lieblingsshirts gehören. Ich denke, ich probiere noch eines!

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Schnabelina Kreuzkleid

Mein Schnabelina Kreuzkleid habe ich ja schon hier gezeigt. Ich dachte mir aber, Tragefotos wären auch ganz nett. Ich musste das Schnittmuster jedoch für mich abändern, geht nur bis Gr. 44.

PicMonkey Schnabelina KreuzkleidSieht doch eine Nummer grösser auch noch nett aus, oder? Ich denke, ich werde es nächstes Jahr nochmal nähen, mit weiteren leichten Adaptierungen.

EDIT: ich wurde nach der Änderung gefragt: ich habe im Prinzip nur den Wert rundherum zugegeben, der die Differenz auf eine Nummer kleiner wäre, damit die Gradierung gleich bleibt. Im Brustbereich habe ich die Variante für tiefe Brust gewählt, beim Anhalten jedoch festgestellt, dass es noch zu wenig tief ist und auch das abgeändert. Genau hier sehe ich für das nächste Mal noch Verbesserungspotential: seitlich finde ich es nun ein Spur zu tief, da könnte man es noch abrunden. Ich habe auch die „bauchfreundlichere“ Variante gewählt 😉

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Ich denke, ich werde mal diesen Beitrag bei RUMS verlinken – zum ersten Mal!

This Is Not Okay!

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Jeder von uns hat bereits über die unwürdigen, ja unmenschlichen Bedingungen gehört, unter denen Näherinnen für die Bekleidungsindustrie Gewand nähen. Wir kaufen es um billiges Geld in irgendeinem Geschäft und freuen uns über das Super-Schnäppchen. Die Kleidung wird maximal 1 Saison getragen …

Leider werden teuere Markenklamotten bekannter Labels auch nicht unter besseren Bedingungen produziert, alleine das teure Marketing schlägt sich auf den Endpreis nieder. Die Näherinnen bekommen leider genauso wenig…

Susanne von Mamimade aus Österreich hat die Protestaktion This is not okay ins Leben gerufen, die auf die Missstände aufmerksam machen sollen. Vielleicht schaut ihr mal rein und es wäre toll, wenn dieser Beitrag ein wenig zum Umdenken anregen kann. Denn es gibt mittlerweile fair produzierte Kleidung, gerne könnt ihr euch HIER informieren.

Susanne erstellt einen virtuellen Katalog, wo wir Näh-Bloggerinnen mit einem selbstgenähtemOutfit oder Fairware-Kleidung vertreten sind. Das ist unser Beitrag, auf diese Ungerechtigkeit hinzuweisen.

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Mein Outfit ist ein schlichter Sommerrock aus Leinen, den ich mir von 2 Jahren genäht habe. Der Schnitt wurde von einem gut passendem Leinenrock abgenommen.

Das Shirt ist eine „LIV“ von Pattydoo mit U-Boot Ausschnitt. Hier habe ich nach der Anleitung von Pattydoo einen Amerikanischen Ausschnitt drangebastelt. Das Shirt ist aus Viscosejersey und ist mein 1. Kleidungsstück, welches mit meiner neuen Babylock gecovert wurde. Fazit – da muss ich noch ein bisserl üben 😉

Die Schuhe sind von GEA, Modell Svjesta aus Österreich – ebenfalls fairware produziert.

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